Förderperiode 2021 - 2027

Die nächste Förderperiode des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung soll am 1. Januar 2021 beginnen. Voraussetzung dafür ist, dass auf europäischer Ebene die Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen 2021 - 2027 und zu den relevanten EU-Verordnungen abgeschlossen werden.

Die Programmplanung für die EU-Strukturfondsförderperiode 2021 bis 2027 ist sowohl auf der EU-Ebene wie auch auf der Ebene der Mitgliedstaaten und der Regionen weiter vorangeschritten.

Am 29. Mai 2018 sowie 28. Mai 2020 verabschiedete die Europäische Kommission die Entwürfe für ein Gesetzgebungspaket, das den Rahmen für die Kohäsionspolitik der EU im Zeitraum 2021 bis 2027 bilden wird. Dieses Paket enthält unter anderem eine übergreifende Verordnung mit gemeinsamen Regelungen für die Strukturfonds sowie eine spezifische Verordnung für den EFRE. Nach Artikel 4 der übergreifenden Verordnung mit gemeinsamen Regelungen für die Strukturfonds können aus dem EFRE sogenannte Politische Ziele unterstützt werden. Die EFRE-Verordnung legt in Artikel 2 fest, welche spezifischen Ziele (Investitionsschwerpunkte) im Rahmen der Politischen Ziele gefördert werden können. Eingeengt werden diese Investitionsschwerpunkte durch die „Investitionsleitlinien“ für die Mittel im Rahmen der Kohäsionspolitik 2021-2027 für Deutschland“ (Anhang D des Länderbericht Deutschland 2019 der Europäischen Kommission mit eingehender Überprüfung der Vermeidung und Korrektur makroökonomischer Ungleichgewichte, SWD (2019) 1004 final vom 27.02.2019). Mit diesen schlägt die Europäische Kommission konkrete Förderbereiche für Deutschland vor, denen unterschiedlicher Investitionsbedarf zugeordnet wird. Unterschieden wird nach folgenden Kategorien: Investitionsbedarf mit vorrangiger Priorität, Investitionsbedarf mit Priorität, Investitionsbedarf und kein Investitionsbedarf.

Auf der Ebene der Mitgliedstaaten und der Regionen gilt es, innerhalb des von der Europäischen Kommission, des Europäischen Rates und des Europäischen Parlaments noch endgültig festzulegenden inhaltlichen sowie finanziellen Rahmens, operationelle Programme zu erstellen. Gegenstand der operationellen Programme sind die Förderschwerpunkte des jeweiligen Mitgliedstaates und/oder der jeweiligen Regionen (Länder in Deutschland).

Auf Grundlage der Verordnungsentwürfe sowie des Anhang D des Länderberichtes wurden in Thüringen erste, noch nicht abschließende Überlegungen für das operationelle Programm zur künftigen EFRE-Förderperiode 2021-2027 in Form eines Eckpunktepapiers (Stand 17.07.2020) formuliert.

Entwurf GVO

Entwurf EFRE-Verordnungen

Länderbericht Deutschland 2019

Eckpunkte für den Einsatz der EFRE-Mittel

Workshop 14.11.2019

2021 kommt!

Die Zukunft des EFRE und ESF+ in Thüringen

Am 14. November 2019 fand im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft zur Thematik „Die Zukunft des EFRE und ESF+ in Thüringen“ eine Veranstaltung mit Workshops statt, um gemeinsam über mögliche Inhalte und Maßnahmen der Förderung ab 2021 zu diskutieren.

Neben dem Vorschlag der Kommission zum mehrjährigen Finanzrahmen der EU haben die Verordnungsentwürfe zur Kohäsionspolitik und die Investitionsleitlinien der Europäischen Kommission Einfluss darauf, wie die Mittel des EFRE und ESF+ in Thüringen künftig eingesetzt werden können.

Workshop 14.11.2019
Workshop 14.11.2019

EFRE Workshop 14.11.2019

Projektbeispiel
Workshop 14.11.2019
Workshop 14.11.2019

EFRE Workshop 14.11.2019

Projektbeispiel
Workshop 14.11.2019
Workshop 14.11.2019

EFRE Workshop 14.11.2019

Projektbeispiel
Workshop 14.11.2019
Workshop 14.11.2019

EFRE Workshop 14.11.2019

Projektbeispiel
Workshop 14.11.2019
Workshop 14.11.2019

EFRE Workshop 14.11.2019

Projektbeispiel
Workshop 14.11.2019
Workshop 14.11.2019

EFRE Workshop 14.11.2019

Projektbeispiel
Workshop 14.11.2019
Workshop 14.11.2019

EFRE Workshop 14.11.2019

Projektbeispiel

Einleitung Präsentation Workshop

Präsentationen zu den Workshops

Informationen der EU-Kommission zur EU-Kohäsionspolitik